DIE MODELLE. DIE HISTORIE. DER GRÜNDER. DAS THEMA. DIE ANDEREN.
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 Nachkriegsproduktion startete 1948 in Buer  
  

        

Materialmangel, einfachster Werkzeugbau, aber robust: Der erste Schlepper, aber auch der Stromlinienbus zählten zu den Modellen der ersten Stunde im Wiking-Programm. Der Drahtachser wurde in den ersten Jahren in Buer am Fuße des Wiehengebirges gebaut.

 

     WIEDERAUFBAU IN NIEDERSACHSEN
"Zweigstelle Nordwest" in Buer
stellte Weichen für Produktion

Die ersten Handmuster - wie für diesen Polizisten - entstanden in Buer. Die Anfänge waren schwer, aber erfolgreich.

Die Mitarbeiterinnen in Buer wählten und mischten in Eigenregie die Farben, um die Inneneinrichtung des Sportwagen auszugestalten - "die Toleranz in den Farben war riesig", sagen sie heute.

Der Jeep war im Nachkriegsdeutschland allgegenwärtig. Kein Wunder, dass er zu den Modellen der ersten Stunde zählte.

Dieser Drahtachser als Fundstück aus dem Wiking-Archiv war auf dem Wiking-Stand in Nürnberg zu sehen.

 


FÜNF JAHRE der Wiking-Geschichte spielen fernab von Berlin – im niedersächsischen Buer bei Melle. Die Nachkriegswirren hatten Wiking-Gründer Friedrich Peltzer dorthin geführt. Er lebte auf einem Bauernhof – und brachte in direkter Nachbarschaft die Produktion wieder in Schwung.

DAS KLEINE Städtchen am Fuße des Wiehengebirges war zu diesem Zeitpunkt als Unternehmensstandort wägbarer als der Stammsitz im alliierten Berlin, wo ebenfalls die erste Produktion wieder anlief. An der Barkhausener Straße lagen die Burton-Werke, eine Ziegelei, auf deren Hof noch zwei Holzunterkünfte Platz für eine Produktion boten. Schnell fanden sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, um mit dem Start der Wiking-Modelle zu beginnen. Zunächst wurden ausschließlich die zivilen Schiffsmodelle im Maßstab 1:1250 hergestellt. Der gewichtige Schiffsrumpf wurden in Blei gegossen, anschließend gebürstet und dann lackiert.

 SCHON KURZ DARAUF kamen die ersten Verkehrsmodelle hinzu. „Knippsachser“ nannten sie die Frauen, die froh waren, für einen hilfreichen Stundenlohn wieder Brot und Arbeit zu haben. Spritzgießmaschinen waren zu diesem Zweck aufgestellt worden, die einteiligen Pkw-Teile purzelten aus den Formen, wurden bemalt und zu guter Letzt mit Achsen und Rädern versehen. Friedrich Peltzer schmiedete von Buer aus die wwichtigen vertrieblichen Kontakte, führte Gespräche mit Volkswagen und legte damit den Grundstein für das Programm der Verkehrsmodelle. Bis 1953 war die „Zweigstelle Nordwest“ wichtiger Produktionsstandort und zugleich Korrespondenzadresse auf den verschiedenen Prospektblättern und der Geschäftspost.

IN BUER WURDE die Wiking-Zeit ein Stück der Heimatgeschichte, an das sich viele Menschen erinnern können. Vor allem die Jungen in Buer wussten Wiking– wie überall in Deutschland – als beliebte Automodelle zu schätzen. Auch die Meller Zeitung (Foto) widmete diesen Stück lokaler Wirtschaftsgeschichte bereits eine Sonderseite. ©wiking-story.de

Noch sehr massiv fielen die Wandungen der in Buer produzierten Karossen aus.

 

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