DIE MODELLE. DIE HISTORIE. DER GRÜNDER. DAS AKTUELLE. DIE ANDEREN.
D Faszination Diorama Modellbau heute Messe-Report 2007


  
 Der neue Spaß am Dioramen-Thema   

 

 

        

So schön kann Nostalgie sein: Faller nutzte schon früh Wiking-Modelle zu realistischen Ausgestaltung der Szenerie. Die Werbemotive auf dem Kartondeckel waren der Wirklichkeit jener Jahres nachempfunden. Kein Wunder, dass der Nachbau des Fotos eine besonders reizvolle Facette der Wiking-Faszination ist.

 

 


    
 ALTES FOTO FÜR NEUES DIORAMA
Bei Faller war Wiking automobiler
Ausgestalter der Werbeszenerie

RETRO PUR – Andreas Steinmeier macht Wiking-Feeling lebendig! Mit einem Diorama-Nachbau katapultiert er den Betrachter zurück in die 60er-Jahre. Wer kann sich noch erinnern, an die Zeiten, als die Faller-Kartons eine unübersehbare gelbe Wand im Spielzeugladen um die Ecke bedeuteten und Bausatzfotos von der Welt im Maßstab 1:87 kündeten?

FÜR WIKING war’s wohl die beste Werbung, die man in jener Zeit haben konnte. Die Berliner Miniaturen waren bei Modelleisenbahnern im ganzen Land auf Platz 1 gesetzt – sie gehörten zur Landschaft wie die Faller-Bausätze oder die Preiser-Figuren. Auf den Produktfotos des Kartondeckels präsentierten sich die Bausätze wie die Wirklichkeit selbst. Und dazu gehörten natürlich Wiking-Modelle!

RÜCKBLENDE: Das Rundcafé, das im Faller-Deutsch unter „B-214“ im Handel unterwegs war, galt bei der Vorstellung auf der Nürnberger Spielwarenmesse als topmodern. Und auch die Szenerie lässt erkennen, dass der Hauch der Wirtschaftswunderjahre den damals emsigen Dioramenbauer bei Faller umwehte. Andreas Steinmeier hat die modellbauerische Vergangenheit 2006 zurückgeholt und über 40 Jahre später als greifbare Momentaufnahme festgehalten. Diese Kraft besitzen tatsächlich nur Dioramen.

DER AMBITIONIERTE Wiking-Freund baute die Szenerie jetzt eindrucksvoll nach. Und noch besser: Er suchte in seiner Sammlung nach den zeitgenössischen „Wikingern“, die, wenn man ehrlich ist, der Szenerie erst so richtig Leben einhauchen. Klar, der Mercedes 190 SL lässt Ausflugsgefühle wach werden. Und das soeben vollgetankte Karmann-Cabrio untermauert auch die typische Omnipräsenz des VW Käfers in jenen Jahren. Der Dioramenbauer von heute, der die Details mag und die passenden Personen an der richtigen Stelle platzierte, machte aus dem Produktfoto der 60er-Jahre ein Runddiorama – freilich ergänzt mit dem Porsche-Schlepper mit Allgaier-Einachsanhänger. Aber auch der VW 1500 und zwei weitere Käfer komplettieren die Szenerie, die soviel optischen Spaß macht. ©wiking-story.de

   
   Die Wiking-Modelle im Diorama

bulletKäfer 1200, 30/8A
bulletKäfer 1200, 30/9A
bulletKäfer Cabrio mit Hörnern, 33/7P
bulletVW1500/1600 Stufe, 40/12E
bulletMercedes 190 SL Cabrio, 250/5D
bulletMercedes 190 SL Coupedach 253/1G
bulletMercedes 190 SL Coupedach 253/5J
bulletAllgaier-Einachsanhänger 381/3C
bulletPorsche-Schlepper 386/3B
 
 



Faller-Vorbildfoto - authentischer geht's nicht! Das Rundcafé war architektonischer Zeitgeist - für Faller Grund genug, das Modell zu realisieren. Der emsige Dioramenbauer jener Jahre fühlte, was Bausatzkäufer sich erträumten.

Viel Betrieb herrschte an der Tankstelle unterhalb des Cafés. Die Verspieltheit und der gleichzeitige Detailreichtum des Bausatzes machten ihn so erfolgreich. Die Wiking-Modelle durften nicht fehlen - ohne sie wäre das Modell nie so realitätsnah darzustellen gewesen.

Der Porsche-Schlepper mit Allgaier-Einachsanhänger darf natürlich nicht fehlen - er ist auf dem Feldweg gleich neben dem Rundcafé unterwegs.
 

 

So muss es wirklich gewesen sein, als Deutschland die Wirtschaftswunderjahre erlebte. Ausflugsverkehr live - nur die schönsten Automobile jener Jahre waren unterwegs. All diese Wünsche von Wirklichkeit verbargen sich hinter den Faller-Werbemotiven jener Jahre. Es waren eben Träume im Maßstab 1:87. Fotos: Andreas Steinmeier

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