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 Ferreros Überraschungseier   



Nach dem „Zwiebelschaleneffekt“ verbargen sich 1975 un­ter der Alufolie die Vollmilchschokolade,
die Milchfüllung und die meist gelbe Kapsel – mit 29 Wiking-Plagiaten.

 

     WIKING-PLAGIATE
Mini-Kopien läuteten den Erfolgsweg
der Überraschungseier von Ferrero 

DIE Überraschungseier hatten ihre Erfolgsgeschichte lange noch vor sich. 1975, ein Jahr nach dem Marktstart von Ferreros Innovation im Lebensmitteleinzelhandel, erschienen die in der Wiking-Geschichte wohl aufsehenerregendsten Plagiate – 29 Exemplare im Maßstab um 1:120 wurden in 37 Varianten gezählt.


Ü-Ei-Sammler mögen's gern komplett: Der "Beipackzettel" gilt als sehr rar und zeigt den damals selbstbewussten Auftritt der Plagiate. ©wiking-story.de

ES WAR 1974, als ein ganz neues Marktsegment durch „Kinder Über­raschung“ geschaffen wurde – die längst bekannte „Kinder Schokolade“ gab den Rückenwind zu einem bis dato völlig unbekannten Kombinationsprodukt. Für Ferrero ist das der Beginn eines neues Weges, der gern als „Line Extension“ beschrieben wird. Nach Ferrero-Angaben wurde das heute als „Ü-Ei“ bekannte Produkt in Italien, im Heimatland des weltumspannenden Süßwarenimperiums, entwickelt. Die Überraschungseier bestehend aus gelber Plastikkapsel mit Inhalt, zweiteiliger Schokoladenhülle und Alufolienverpackung seien, so berichtet Ferrero in der Jubiläumsbilanz zum 30. Geburtstags, mit einer seinerzeit völlig neuen Idee auf den Markt gekommen. Unter dem Motto „Spannung, Spiel und Scho­ko­la­de“ sei fortan ein Schokoladenei „mit Inhalt“ angeboten worden.

 

 

 

UND DAS PRINZIP funktionierte: Der Verbraucher wusste beim Kauf schließlich nicht, was sich darin befindet – Eltern griffen für ihre Kinder zu. Diese wiederum generierten eine dynamische Nachfrage – und das nicht nur zur eieraffinen Osterzeit. Die Generation der heute fast 40-Jährigen erinnert sich noch gut daran, wie in den Geschäften nach und nach im Vor-Kassenbereich die Eierwaben aufmerksamkeitsstark Platz griffen. Der Aha-Effekt ließ in jenen Jahren, als es eben noch keine Reizüberflutung im Handel gab, nicht lange auf sich warten.

HEUTE BRINGT Ferrero nach eigenen Angaben Jahr für Jahr ein kom­plett neues Sortiment, das ca. 150 verschiedene Über­ra­schun­gen beinhaltet, auf den Markt. Darunter befin­den sich jähr­lich zwei Sonderserien, die in den ver­gangenen Jah­ren hauptsächlich auf eigenen Entwicklungen be­ruh­ten und in der Gunst der Sammler ganz vor stehen. Plagiate der Anfangsjahre sind bei Ferrero heute freilich verpönt – der Markencharakter und die Urheberrechtsproblematik schiebt da einen Riegel vor. Auf­grund der be­liebten „Kinder Schoko­lade“ und der stetig stei­gen­den Spiel­zeug-Qualität ist „Kinder Überraschung“ nach Ferrero-Angaben in Deutsch­land inzwischen zu einem Kult­produkt geworden. ©wiking-story.de

Der Mercedes C111 - Wiking-Original (rechts) und Ferrero-Verkleinerung. Die Urheberschaft des Ü-Ei-Modells ist nicht zu leugnen. ©wiking-story.de
 

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