DIE MODELLE. DIE HISTORIE. DER GRÜNDER. DAS AKTUELLE DIE ANDEREN.
AUSSTELLUNG 2008 D x x
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 Umfangreichste Werkschau zeigt 2008 das WIKING-Gesamtwerk   

 

Auf zwei ebenen können Besucher im Kutschenmuseum bis zum 18. Januar 2009
die ganze WIKING-Welt entdecken. Über 2.500 sind zu sehen, darunter viele Raritäten.


   
 Das kann sich sehen lassen: Acht Sammler machten Nägel mit Köpfen
Noch nie waren an einem Ort so viele WIKING Modelle
zu sehen wie im Kutschenmuseum Gescher

SOGAR GESCHERS stellvertretender Bürgermeister Hubert Effkemann suchte zur Eröffnung nach seiner WIKING-Erinnerung. "Den Getränke-Lkw mit Coca-Cola-Aufdruck habe ich damals für 1,10 DM gekauft", sagte er und bedauerte, dass das gute Stück längst den Weg allen Irdischen gegangen ist. WIKING war für ihn ein Stück Kindheitserinnerungen, genauso wie für die meisten der über 200 Besucher am Eröffnungstag. Seither herrscht reges Treiben im Kutschenmuseum im münsterländischen Gescher. Ja es stimmt, diese Ausstellung im Kutschenmuseum bedeutet Miniatur-Faszination im Maßstab 1:87. Unter dem Titel „Der Modell-Mythos WIKING“ ist zum ersten Mal das Gesamtwerk der traditionsreichen Berliner Miniaturmarke zu sehen. So kommen in den 30 Museumsvitrinen alle illustren Modellthemen eindrucksvoll zum Tragen. Acht engagierte Sammler stellen das repräsentative Spektrum der miniaturisierten Autowelt für eine breite Öffentlichkeit zusammen. Gezählt hat sie bis jetzt keiner, aber es dürften weit über 2.500 Modelle in Gescher zu sehen sein. Die Sammler haben die sieben Jahrzehnte Modellbau der traditionsreichen Berliner Marke thematisch feinsinnig zusammengestellt. So wird auch ein Einblick in die Anfangsjahre gegeben, als WIKING noch Schiffe und Flugzeuge baute. Außerdem kommen impulsstarke Straßenpläne und Dioramen hinzu – für viele Besucher eine Wiederkehr ihrer Kindheitserinnerungen. Zu sehen ist das Gesamtwerk dann bis zum Sonntag, 18. Januar 2009.

So sieht sie aus: Die Urform des BMW 501 wurde
als Leihgabe von WIKING Modellbau für die Ausstellung
bereit gestellt - ein interessanter Einblick.

FÜR MODELLFREUNDE und Sammler gibt es anlässlich der Ausstellung in Gescher einen eigenen Pin, der das historische Markenlogo sowie den Ausstellungstitel „Der Modell-Mythos Wiking“ trägt. Aber auch einen VW Käfer Cabrio, deren Verpackung sich ganz der Ausstellung widmet.

WER HEUTE ein WIKING-Modell in die Hand nimmt, kann verstehen, dass es eine ganze „Fangemeinde“ gibt, die aus Liebhaberei, Spaß am Detail und einem gerüttelten Maß an Respekt vor der Leistung der Miniaturbauer ins Schwärmen gerät. WIKING gilt heute mehr denn je als Synonym für Perfektionismus und konsequente Produktphilosophie. Wohl keinem anderen Modellbauer ist es gelungen, deutsche Automobilgeschichte seit 1945 im Maßstab 1:87 so kontinuierlich und facettenreich zu dokumentieren. Das Resultat: seit Jahrzehnten begeisterte und immer wieder neu hinzugekommene, auf Wiking eingeschworene Sammler. Und das nicht ohne Grund, haben doch viele der Modelle ihren Wert bis heute vervielfacht. Aber auch Liebhaber der Autoperfektion im kleinen Maßstab finden bei WIKING eine Themenbreite. Heute zählen Dutzende topaktueller Pkw und Lkw, aber auch Sonderfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei dazu. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Landwirtschaft, deren Chronologie in Schleppern und Maschinen von gestern bis heute nahtlos dokumentiert wird. Angesichts der Historie gilt Wiking heute als erste Modelladresse für Klassiker – vom Einzelmodell bis zum illustren Themenset. Freunde der Spur N können ebenso auf eine facettenreiche Auswahl an Modelle zurückgreifen.

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 HIER BERICHTET DIE GESCHER-ZEITUNG IM DETAIL!
 

ALS FRIEDRICH PELTZER 1936 in Berlin die Firma „Wiking Modellbau Peltzer & Peltzer“ aus der Taufe hob, hätte er wohl nie gedacht, welche Tradition er begründete. Waren es seinerzeit zunächst Schiffsmodelle im Maßstab 1:1250 und kurz darauf Flugzeugmodelle in 200-facher Verkleinerung, denen der Gründer seine ganze Kraft widmete, kamen in den Nachkriegsjahren Automodelle hinzu. 1948 begann für die Firma WIKING schließlich das, was Ludwig Erhard als deutsches Wirtschaftswunder verstand. Mit immer neuen filigranen Modellen wurde ein neuer Markt erschlossen, der eine eigene Dynamik entwickelte und Wiking bis heute zum Vorreiter für vorbildgetreuen Automodellbau im Kleinmaßstab machte. Wie die Entwicklung aussah, zeigt die Ausstellung in Gescher in einer Vielzahl von Vitrinen, aber auch zahlreiche Dioramen zählen zu den Exponaten, darunter auch die Messepräsentationen von WIKING-Modellbau.

DIE RESONANZ  der ersten Wochen belegt, dass die Veranstalter, allen voran Dr. Hendrik Sonntag, ein glückliches Händchen bei der Themenwahl bewiesen haben. Der Museumsleiter selbst zählt zu den engagierten Sammlern von Schiffsminiaturen im Maßstab 1:1250 und weiß schon deshalb mit dem guten Ruf von WIKING etwas anzufangen. Dass die Planungen mehr als ein halbes Jahr dauerten und für die acht Sammler jeweils mehrwöchige Vorbereitungen bedeuteten versteht angesichts der Themenbreite nahezu von selbst. Aber angesichts der Alleinstellung dieser Ausstellung gibt der Aufwand und das Ergebnis Recht - solch eine Ausstellung hat die Marke schon lange verdient!

Heute legendär - das gesamte Spektrum der
Plagiate von den Ü-Eiern über I.M.U. bis hin zu
Lima, Eko und Kleinbahn ist zu sehen.

SO THEMENREICH die Ausstellung in Gescher ist, so ausdrucksstark beschreibt sie die Sammelleidenschaft, der sich so viele Menschen verbunden fühlen. Geschers Bürgermeister-Stellvertreter Hubert Effkemann gehört zu den ersten, die den Sinn der Ausstellung fühlten. ©wiking-story.de

 ● BERICHT IM MODELLMAGAZIN 12/2008 FOLGT

In attraktiver Themenzusammensetzung findet sich alles rund um WIKING.

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