DIE MODELLE. DIE HISTORIE. DER GRÜNDER. DAS AKTUELLE. DIE ANDEREN.
Die Schiffe. Die Verkehrswelt. Die Berliner Villa. Die Zeit in Buer. Die Zeit in Kiel.


  
 Die Verkehrs-Idee des Wiking-Gründers    

 


Die Traumwelt von Wiking: Straßenpläne hatten in den 50er-Jahren eine zentrale Bedeutung. Der spielerische Umgang mit allen Elementen des Straßenverkehrs - für die Kinder hatte es spielerische und verkehrspädagogische Bedeutung. Heute zählen die Welten auf den Original-Straßenplänen zu den wichtigsten Dokumenten des modellbauerischen Gesamtwerkes von Wiking.

 

 
 


   
 Ein Herz für Kinder
Als weitsichtiger Wegbereiter
der spielerischen Verkehrserziehung
hat sich Wiking einen Namen gemacht

DIE GRUNDIDEE war ebenso einleuchtend wie die Produktpolitik der ersten Nachkriegsjahre. Wiking-Gründer Fritz Peltzer hatte erkannt, dass im daniederliegenden und entmilitarisierten Nachkriegsdeutschland das Thema Modellschiffe keine wirkliche Zukunft mehr besaß. Aber in der Welt ringsherum bewegte sich der Wiederaufbau – die Motorisierung schritt sichtbar voran. Die Besatzungsmächte hatte Ende der 40er-Jahre alle Hände voll zu tun, die Verkehrsordnung ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Und das Verkehrserziehung gewann an Relevanz!
Der Große Schulsatz zählt heute zu den Raritäten. Zusammengestellt sind alle Wiking-Modelle, die einen Bezug zur Verkehrserziehung haben - ein beeindruckendes Gesamtwerk.

WIKING-MODELLE waren freilich als „Groschenautos“ zum Spielen geeignet, doch Wiking wollte bereits zu Beginn der Serie von Verkehrsmodellen mehr als „nur“ Autos in Kinderhände bringen. Nach dem Vorbild der Hafenanlage der Vorkriegsjahre sollte das Wiking-Sortiment Systemcharakter erhalten. Gesagt, getan. In nur wenigen Jahren war ein respektables Verkehrsprogramm entstanden – vom Polizisten, über Ampel bis hin zum Motorrad mit Beiwagen.

 

 

LEGENDÄR wurden die Straßenpläne, die schon zu Beginn der 50er-Jahre hinzukamen. Als Rolle erhältlich konnte das Blatt auf jedem Tisch ausgebreitet und ergänzt werden. Wer wenige Modelle besaß, wurde zur Ergänzung motiviert. Verkehrszeichen, Tankstelle, Telefonhäuschen, aber auch so sinnmachende Figuren wie Fußgänger und Handwagenfahrer fanden im schlichten Papiertütchen ihre Abnehmer. Wiking hatte es geschafft, sich einen Namen zu machen.

VIELE MODELLE wurden zur Verkehrerziehung über all die Jahrzehnte in Schulen und Kindergärten, aber auch in Fahrschulen eingesetzt. Zu den beiden Verkaufsfavoriten zählten zweifellos die Straßenbahn und das Pferdegespann. Mit Magneten aufgerüstet findet man auch heute noch manches Exemplar, was all die Jahre überdauert hat. Der Zustand ist dann eher leidlich, aber diese Modelle haben im Sinne seines Urhebers ganze Arbeit geleistet. ©wiking-story.de

Viele Verlage und Einrichtungen nutzten Wiking-Modelle, um ihre Sets zu ergänzen. Auch im Hannoveraner RGG-Verlag erschien in den 60er-Jahren ein Modellkasten für schulische Zwecke.


Funktionell & spielerisch: Das Zubehör war in den 60er-Jahre auf die Verkehrswelt abgestellt. Die Hebebühne zählt zu den Besonderheiten.

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